Sofern nicht Gastfahrzeuge eingetrudelt sind, bewege ich mich wieder in der "Reichsbahn-Ost", Epoche III um 1968. Wie schon bei der Dampfmolkerei und den Segmenten "Rangierbezirk Acht" liegt der Schwerpunkt auf stimmigen Modellbau.
Hier meine "Anforderungen" an die neue Anlage.
# transportabel für Ausstellungen
# Radsätze NEM
# Mindestradius = 2600 mm
# Schienenoberkannte bei 1,30 m über Fußboden
# umfangreiche Rangiermöglichkeiten (auch mit langen Fahrzeugen)
# detailreiche Werkstatteinrichtung
Wie für jede meiner bisherigen Anlagen, gibt es eine Geschichte zur Anlage.
Wir schreiben das Jahr 1969. In der Rbd Halle ist das Bw Reusdorf eine eher kleinere Bahnstelle. Neben dem von der K.P.E.V. errichtetem Bahnbetriebswerk gibt es unweit vom "Staatsbahnhofes" die Werkstatt einer ehemaligen Kleinbahn. Diese wurde 1946 von der DR übernommen und auch die gut ausgerüstete Werkstatt wechselte zur Reichsbahn. Seitdem wird hier alles repariert, was auf Schienen rollt, ob Wagenausbesserung oder Lokreparatur. Da die Werkstatt der Kleinbahn intern stets nur "Werk III" genannt wurde, bürgerte sich diese Bezeichnung auch schnell bei den Reichsbahnern ein. Häufig kommen DR-Loks zum "Werk III", auch wenn es nichts zu reparieren gibt. Der Grund ist dann die erstklassige kleine Kantine.
Viele Hochbauten wird es nicht geben, denn nur der Lokschuppen (= Werkstatt) und eine Spillanlage werden benötigt. Ob noch Platz für einen kleinen Posten bleibt, wird sich real zeigen.
Neben der Skizze mit der genauen Gleislage entstand im November 2025 auch eine erste Zeichnung für den Lokschuppen.
Entwurf Lokschuppen = Werkstatt